2013

Irland, 09.-24. April 2013 - Kilfenora, Achill Island und Connemara

Clogher - Ennistymon - Doolin - Lahinch - Barrtra - Kilfenora - Burren

Diesmal sind wir zu dritt. Unser jüngster (29) Sohn Peter komplettiert unser Team. Wir treffen uns am Abend vor dem Reisebeginn. Am Dienstag frühstücken wir zusammen, präparieren die Wohnung und lassen uns per Taxi zum alten Flughafen Schönefeld chauffieren.
Peters erster Flug. Zwei Stunden vor dem Abheben sind genug Zeit, um Atmosphäre zu tanken. Gepäck aufgeben, Personenkontrolle, Kaffee trinken, Bedürfnisse verrichten, letzte Zigarette durchziehen, allerletzte Zigarette durchziehen, Paßkontrolle, Warten ...
Dann geht es los. Einsteigen. Peter sitzt am Fenster, aufgeregt wie ein kleines Kind. Sind wir natürlich auch. Meine nicht auskurierte Bronchitis erklärt mir mit leise platzenden Luftbläschen beim Start, daß ihr der Unterdruck überhaupt nicht gefällt. Oberhalb der Schlüsselbeine komme ich mir vor, wie ein Rummelballon. Nach zehn Minuten habe ich mich arrangiert und wir genießen den Flug. Peter zeigt uns Schiffe und unsere Bahn kreuzende Flieger. Nach zwei Stunden landen wir in Dublin. Alles geht zügig und unkompliziert. Paß­kontrolle, Gepäck schnappen und am Zoll vorbei ohne Aufenthalt zum Autovermieter Hertz. Der sitzt jetzt im Terminal 2. Wir müssen nicht mehr mit dem Zubringerbus fast bis Sword fahren, es reicht der Fahrstuhl bis Ebene Zero. Gebucht haben wir im Voraus über den ADAC. Gute Mittelklasse mit reichlich Platz für Koffer und Reisende. Es gibt einen Nissan Qashqai+2 Diesel. Leicht überdimensioniert und etwas weich in den Stoßdämpfern für Irlands schmale, holprige Straßen, auf denen man fahren muß, wenn man nicht die Schnellstraßen benutzen will, die es mittlerweile im ganzen Land gibt. Wir sind Nebenstra­ßenhauptnutzer und werden lernen, damit klarzukommen. Also ab in den Linksverkehr. Das von der Bronchitis beeinträchtigte Hirn, soll jetzt technisch klar und präzise den Um­kehrschluß vollziehen. Also rechts sitzen und links schalten und vor allem, immer schön in der linken Spur bleiben und rechts überholen. Die Füße aber tun, was sie immer tun und auch in Irland gilt, wer von rechts kommt hat meistens Recht. Schilder und Ampeln gibt es fast nur in Ballungsräumen, ansonsten freundet man sich mit dem Kreisverkehr an, was hier die bevorzugte und in meinen Augen auch die bessere verkehrstechnische Lösung ist. Mein Lernprozeß beginnt an der Mautstelle der M7 in Richtung Limerick. Da Hertz angeb­lich freie Fahrt ausgehandelt hat, benutze ich die Freifahrspur und lande vor einer sich plötzlich schließenden Schranke, kombiniert mit einer roten Ampel. Als deutscher Autofah­rer weiß ich: Gefahr im Verzug und ziehe das Fahrzeug innerhalb einer Schrecksekunde in Richtung der letzten Ausfahrtmöglichkeit, um zum Bezahlmauten zu gelangen. Dabei strei­fe ich einen der vielen rohrähnlichen Gummipoller, welcher mit hundert anderen an der linken Seite zum Zwecke der Spurbegrenzung senkrecht aufgereiht steht. Wie sich später herausstellen wird, alles kein Drama. Die Spuren auf dem Lack sind kaum der Rede wert. Der Wagen ist voll versichert und wir müssen keinen Selbstbehalt bezahlen. Ergibt sich die Frage: Fängt wirklich so unser Urlaub an ? Ab dem Moment ist der verbliebene Rest meines gemarterten Hirns auch noch voll beschäftigt und ich bin jetzt hellwach. Na warte Bronchi !

Kurz vor Limerick verlassen wir die Schnellstraße, Maria hat ein kleines Bedürfnis. Sie befriedigt es an der nächsten Tankstelle. Dort erklärt uns eine liebenswert freundliche Irin, wie es über Nebenstraßen weitergeht nach Kilfenora. In Ennis müssen wir nochmals nachfragen und fahren dann über Corofin in Richtung Clogher. Kurz vor Kilfenora müssen wir an einem Hinweis auf eine Kirche links abbiegen und nach Angaben unserer zukünftigen Gastgeberin, nach 1 Kilometer an einem Schild mit der Aufschrift "Ponytrail" rechts in einen Feldweg fahren. Wahrscheinlich hat ein irischer Kobold das Schild geklaut. Jeden­falls fahren wir und fahren und finden kein Schild. In den nächsten Tagen werden uns an den unmöglichsten Stellen unzählige Ponytrail-Schilder begegnen, nur hier, wo es sein sollte, war es nicht aufzufinden. Blue-Screen-Pete hat erstmals zugeschlagen !

An der Westküste Irlands ist es nicht üblich, daß kleinere Orte oder einzelne Farmen ausgeschildert sind, also drehen wir uns ca. eine Stunde im Kreis und klappern alle Zufahrten ab, bis wir endlich die richtige erwischen. Wir erraten uns das Cottage und nachdem uns eine dahinter wohnende ältere Dame bestätigt hat, daß wir hier richtig sind, parken wir on the top das "Schiff" und laden unser Zeug aus. Im Kamin brennt ein Torffeuer, das wir sehr bald sehr zu schätzen wissen und frisch gebackene Scones duften vom Tisch. Die Gastgeber sind nicht im Haus, aber die ältere Dame erklärt uns, daß sie sie anrufen wird. Mary und Pat Lynch heißen uns kurze Zeit später herzlichst Willkommen und erklären uns die Hausfunktionen. Kennt man ja ... bis auf das kleine Problem mit der Heizung. Ausgesprochen "expensive". Es gilt einen Euro in die Steuerung zu stecken, um für vierzig Minuten die Heizung anzuschmeißen. Das diese dann jedesmal 15 Minuten zum Hochfahren braucht und der Rest an erzeugter Wärme kaum ausreicht, um ein völlig ausgekühltes Haus bei knapp 5 - 10 Grad Celsius durchzuheizen, werden wir bald bibbernd zur Kenntnis nehmen müssen. Am Tag macht das dann ca. 18 - 20 €. Da wir für 4 Nächte Anmietung nur 200 € bezahlen mußten, finden wir uns mit der Regelung ab und gewöhnen uns schon mal an den typisch irischen Zwiebel-Look. Meine Bronchitis jubelt röchelnd.

Die Gastgeber sind ausgesprochen nett, Mary ist Lehrerin und Pat gibt Werkunterricht. Außerdem ist er als Musiker ein Mitglied der in Irland sehr bekannten "Kilfenora Céilí Band". Leider haben wir keine Gelegenheit, ihn live zu erleben.

Wir stellen fest, wie verwöhnt wir sind: Abends ins Bett zu gehen, gleicht einem Bad in einem zugefrorenen See. Morgens das Bad zu benutzen erfordert viel mehr als Überwindung und mindestens einen Anlauf von 10 Minuten, um sich überhaupt erstmal zu entkleiden. Ist man dann fertig mit Waschen usw., kommt endlich das warme Wasser, das man dann nicht mehr braucht. Zum Duschen gibt es einen kleinen, elektrischen Durchlauferhitzer, der ständig warmes Wasser produziert. Wow ...
Nach zwei Tagen sind wir abgehärtet und laufen im Haus schon fast kurzärmelig herum. Vor allem Peter, der ist jung und voller Energie. Abends hilft uns vor allem ein guter Tullamore Dew ins kalte Bett. Meinen Bronchien biete ich den Whiskey heiß mit Honig an, das scheint ihnen zu gefallen. Sie wissen nicht, daß ich sie nur betäuben will, morgen gibt es irische Medizin und dazu frische, salzige Meeresluft.
Der offene Kamin wird zum Mittelpunkt unseres Daseins. Da wir fast täglich über Ennistymon fahren, kaufen wir dort bei Fitzpatricks ein und bringen diverse Pappkartons zum Verheizen mit. Das bringt den Kamin zum Glühen und es läßt sich einigermaßen aushalten. Für 8 € kaufen wir noch einen elektrischen Heizstrahler, der nimmt dem Schlafzimmer zu gegebener Stunde den eisigsten Biß.

Aber ...

Sind wir nicht hier, um Urlaub zu machen ? Wir können uns mit Allem arrangieren und für das kalte Wetter kann hier keiner. Schließlich haben wir uns sowohl Zeit, als auch Ort selber ausgesucht. Also, los gehts ! Wir sind angekommen - Urlaub !

Den Ponytrail immer geradeaus geht es nach Ennistymon. Diesmal ohne viel Sucherei. Hier werden wir öfter durchkommen, es wird ein bißchen Dreh- und Angelpunkt für unsere Unternehmungen. Eine typisch irische Kleinstadt, mit einer langen, geraden Hauptstraße, an der sich bunt bemalte Häuser aufreihen. An fast jedem Haus ein Schild mit Aufschriften in Gälisch, was das Klischee noch zusätzlich abrundet. Schmale Gehsteige, aber freundliche Menschen. Gepflegte Auslagen, vor allem beim "Butcher". Lebensmittel und alltägliche Dinge kaufen wir im "Supervalu Fitzpatrick´s". Das kostenlose Parken im Untergeschoß ermöglicht es uns, in alle Richtungen auszuschwärmen. Großes Frühstück, wie "Irish Fry", oder "Scrambled Eggs with Smoked Salmon", gibt es ab 9 AM bei "Conny". Auf dem Weg zu ihr besuche ich eine "Pharmacy", also eine Apotheke. Jetzt Bronchi, geht es dir an die Bläschen. Zu meiner Überraschung bekomme ich eine Medizin, die mir irgendwie bekannt vorkommt. Sowohl Farbe, als auch Geschmack, erinnern an den Buchenteer-Hustensaft, den es zu DDR-Zeiten gab. Namen habe ich vergessen, aber beim ersten Schluck weiß ich, das wird helfen und kombiniert mit der herrlichen Seeluft, bin ich bald gesund und kann unseren Urlaub endlich in vollen Zügen genießen.

Der erste Abstecher am Abend geht nach Lahinch. Hier waren wir schon. Per Webcam an einer Surfschule, hatten wir in Berlin, täglich einen Blick auf Meer und Wetter. Nun stehen wir live an der Mole und atmen tief das Salz des Atlantik. Die Wellen gehen hoch, es ist ziemlich windig und das gibt einen ersten, unvergesslichen Eindruck. Zu Hause haben wir uns vom Reisegeld noch neue, wetterfeste Klamotten geleistet, das macht sich jetzt bezahlt.

Wir wollen zum Dinner Seafood essen und finden nach kurzer Suche das Pub "Corner Stone". Ein erstes Guinness und eine Riesenportion köstlicher Fisch sind der Ausgleich für bisher erlittenes "Leid". Ein zweites Guinness bringt uns zu der Einsicht, daß alles nur halb so wild ist und wir schon mit ganz anderen Dingen fertig geworden sind. Jetzt sind wir endgültig mit dem Thema ausgesöhnt und werden unseren Urlaub angehen wie geplant, egal wie "windy" oder "stormy" es noch wird. Slantje !

Die "Cliffs of Moher" stehen auf dem Programm ganz oben. Sie haben uns 2006 den überwältigsten Eindruck von Irlands Westküste vermittelt. Wir wollen uns erneut beeindrucken lassen und Peter muß, will und soll daran teilhaben. Immerhin ist es für ihn der wirklich erste große Blick auf eines der schönsten Naturschauspiele Irlands. Wir haben Glück, das Wetter spielt mit. Es ist sonnig, wenn auch etwas diesig, aber der Ausblick ist phantastisch. Erst wenn man hier oben steht und die Dimensionen mit eigenen Augen erfassen kann, den Wind spürt und das Salz des Atlantik schmeckt, erst dann versteht man, warum Irlands Westküste so unglaublich schön ist. Fotos und Videos können das kaum wirklich vermitteln. Zu dritt machen wir uns an die Arbeit und bannen ein Motiv nach dem anderen auf die Speicherkarten unserer Digitalkameras und auf die Brain-Festplatte. Jeder hat seinen eigenen Blick auf die Dinge, man kann das später auf den Fotos gut erkennen. Trotzdem genießen wir gemeinsam das großartige Schauspiel, das Klippen, Himmel und Atlantik bieten. Bevor wir weiterfahren, wird Peter noch mit dem "Claddagh" beringt, damit jeder weiß: aha, der Typ war in Irland.

Dann cruisen wir nach Doolin. Das liegt unterhalb der Cliffs of Moher und beeindruckt durch seine steinige Uferlandschaft, die wie der Burren ein Gletscher-Relikt aus der Eiszeit ist. Dem starken Westwind verdanken wir eine hohe Dünung mit unglaublich hohen Wellen und einer Gischt, die unentwegt in meine Lungenflügel eindringt und mir fast den Atem nimmt. Eine natürliche Inhalation, wenn man so will. Ich will ! Ich will.

Der Golfstrom an der Westküste Irlands schleust so manche Überraschung an die Insel. Wir sehen Delphine. Also wir sehen mehrfach eine Rückenflosse, doch immer an anderer Stelle, also glauben wir, daß es mehrere sind. Delphine, Palmen, langsam frage ich mich: wo sind wir denn hier ? Die grüne Insel hat in Deutschland den Ruf, kalt und verregnet zu sein, aber nichts davon stimmt wirklich. Ich denke, die Leute, die das publizierten, haben nur zu oft am falschen Platz gestanden. In Deutschland werde ich schneller und vor allem richtig naß. Hier nieselt es manchmal, "a soft Day", dafür hat man die richtige Kleidung und wenn es wirklich mal schüttet, dann sitzen wir im Auto oder im "Kuchenhaus". Ist der Kaffee oder Tee getrunken, ist es auch schon vorbei mit dem Regen, ein bunter Bogen am Himmel zeigt uns dann versöhnlich den Schatz, der unter ihm liegt: unser Irland.

Am Abend schieben wir dann die müden Füße unter einen Tisch im "Corner Stone" und ich genieße ein unglaubliches "Beef Stew", einen Eintopf aus Wurzelgemüsen und phantastischem Rindfleisch. Morgen werden wir zum "Barrtra" fahren, um zu dinnern. Auf kleinen Werbetafeln entlang aller Trails und Straßen wird für ein neues Restaurant geworben, das sehen wir uns an. Jetzt noch zwei Guinness und dann Gute Nacht.

Wir frühstücken im Cottage und schlemmern einheimische Produkte. Auf dem Weg zum "Burren" erkundigen wir uns im "Kilfenora Burren Center" nach Sehenswürdigkeiten und Maria nutzt das Angebot an "Touristenkram", um erste Geschenke für Enkel und Familie zu kaufen.

Der Burren ist ein Eiszeitgeschiebe, das riesige Gletscher auf dem Rückzug nach Norden hinterlassen haben. Eine schier endlose, flach geschliffene Steinlandschaft, durchfurcht von Brüchen, Gräben und Rissen, in denen Pflanzen gedeihen, die sonst nur in Skandinavien oder im Mittelmeerraum beheimatet sind. Der Gletscher hat ihre Samen und Keime hier zurückgelassen und begünstigt durch das gemäßigte Klima, besiedeln sie diese einmalige Ödnis. Hat man den "Burren" gesehen, hat man genug Steine fürs ganze Leben gesehen. Verständlich, daß diese Masse an Steinen dann auch herhalten mußte, um Mauern, Häuser oder Burgen zu errichten. Mauern gibt es noch jede Menge, Häuser aus Feldsteinen auch und Burgen meist als Ruinen. So wie das Steinfort, das erst 2009 ausgegraben wurde und ein anschauliches Beispiel dafür ist, wie die Kelten in der Frühzeit hier gelebt haben. Ein noch älteres Zeugnis von der Besiedelung dieser unwirtlichen Landschaft, liefert das "Megalith Tomb" inmitten des Burren. Heutzutage braucht man ausgebildete Ingenieure und einen ganzen Maschinenpark, um diese gewaltigen Steinplatten aufeinander zu legen. Die Frühzeitmenschen waren nicht dumm. Wir sind wohl eher die Dümmeren, denn wir wissen nicht wirklich, wie das möglich war und verlieren uns gerne in Raten und Vermuten und glauben dann tatsächlich, den Stein der Weisen gefunden zu haben. Bringt uns aber auch nicht weiter ... .

Zu den Sehenswürdigkeiten des Burren gehört die Küstenstraße. Hier sind die Spuren des Gletscherrückzuges noch eindeutiger zu sehen. An einer geeigneten Stelle parken wir das Auto und erklimmen einen dieser rundbuckeligen Steinhügel, von denen man einen herrlichen Blick über die flachen Felsschliffe auf den Atlantik hat. Das Auge kann ungehindert bis zum Horizont schweifen. Für uns eher ungewohnt, sehen wir doch in Berlin auf kurzem Weg nur Hauswände und andere Stadtbebauung. Jetzt ist es eine Wohltat, die bis ins Herz wirkt und uns tief durchatmen läßt.

Am Abend gibt es dann eine kulinarische Überraschung. Wir sind den "Barrtra"-Zeichen gefolgt und finden außerhalb von Lahinch ein fast einsam gelegenes, hübsches Cottage, ganz im irischen Stil. Die Anbauten sind mit Glas verkleidet, so daß wir, als wir im Gastraum Platz nehmen, einen wundervollen Ausblick auf eine Bucht haben, die am Ende eines kleinen Gartens und einiger Weideflächen beginnt. Wir sind die ersten und einzigen Gäste, die Iren leben einen anderen Rhytmus. Also genießen wir die vollste Aufmerksamkeit des Personals. Der Ober, ein Spanier, den es vor vielen Jahren nach Galway verschlagen hat und der geblieben ist, wen wunderts und die irische Köchin, welcher das Restaurant gehört, empfehlen uns das "Surprise"-Seafood-Menü, welches anläßlich ihres 25-jährigen Restaurant-Jubiläums zum Preis von 25 € angeboten wird. Es stellt sich heraus, daß es vier Gänge geben wird, was wir anfänglich nicht wissen. Bei diesem Preis ein wahres Schnäppchen. Wir wollen überrascht werden und ordern zum Menü einen "Muscadet Sèvre et Maine", einen weißen, leichten Franzosen, der hervorragend zu Meeresfrüchten aller Art paßt. Mit 20 € pro Flasche rundet er das Menü ab. Für solche Erlebnisse haben wir gespart, wir wollen auf nichts verzichten !
Das Menü beginnt mit einem Gruß aus der Küche, einem "Amuse Gueule" in Form von Miesmuscheln, die tagfrisch aus dem Atlantik im Kochtopf gelandet sind. Die Portion halten wir für die Vorspeise und wir sind überrascht, daß es diese dann außerdem gibt: eine Trilogie von verschiedenen Sorten Fisch, welche jeweils auf andere Art zubereitet sind. Muffins von Brown Bread werden dazu gereicht, sie sind locker und lecker und ich vertrage sie auch, da sie nicht übermäßig viel Natron enthalten. Ich muß anmerken, daß wir nicht durch das Menü gehetzt werden, alles läuft ruhig und unaufdringlich. Der Ober ist zurückhaltend dauerpräsent, die Köchin zeigt uns am Tisch ihre selbstgezogenen, mediterran anmutenden reifen Zitrusfrüchte, mit einer herzerfrischend offenen Fröhlichkeit und schickt uns kleine Spickzettel mit deutschen Erklärungen aus der Küche, damit wir verstehen, was wir da verspeisen. Grandioses Wohlgefühl ! Ein kleines "Fernet Branca"-Sorbet kommt als Vorbote des Hauptganges, einem gebratenen Filet vom Seeteufel an frischen Gartengemüsen und dem besten irischen Champ, den ich je gegessen habe. Hier läuft der Wein zu voller Größe auf, er mundet vorzüglich; kein anderer hätte besser gepaßt. Ich persönlich hätte gerne mehr davon, aber ich muß uns wieder sicher zum Cottage fahren. Das Dessert ist dann nochmal eine Klasse für sich, ein Eis aus Brown-Bread-Crumbs. Extraordinär !
Zum Abschied muß ich den Ober ans Herz drücken, was ihn anscheinend angenehm berührt und nehme dann die Köchin in die Arme. Die ist ihrerseits von uns angetan und küßt alle zum Abschied. Wir schwelgen noch tagelang in den kulinarischen Erinnerungen und werden immer an diese freundlichen Leute denken ! Berlin, du wirst es zukünftig ziemlich schwer haben.

Am letzten Tag im County Clare cruisen wir von Lahinch über "Spanish Point" bis Miltown die Küste entlang. Wir gehen am Strand spazieren und lassen uns wieder mal kräftig durchpusten. Die Seeluft tut uns allen richtig gut. In Miltown genehmigen wir uns unseren obligatorischen Unterwegs-Kaffee in einem kleinen, netten Cafe, das plötzlich rammelvoll und laut wie eine Kneipe ist. Als wir fertig sind, ist auch das Cafe wieder ruhig und leer. Die Barista zuckt beim Abschied mit den Schultern, das schien ihr auch nicht geheuer !? Peter kauft sich für 20 € eine Telefonkarte, die dann aber nicht funktioniert. Ausgebrochen und eingelegt gibts kein Geld zurück, wir verschmerzen den Verlust als Sonderausgabe. Lunch gibt es im Cottage, wir essen frische Sandwiches und sind es zufrieden, nicht jeder Tag ist "Barrtra"-Tag. Nachmittags beginnen wir die Koffer zu packen und am Abend fahren wir nach Kilfenora. Dort wollen wir ein letztes mal dinnern. Es gibt ein Original "Irish Stew" vom Lamm und ich muß unbedingt Nachschlag nehmen. Ich bekomme nochmal eine volle Portion, die ich mir letztendlich mit Peter teile. Berechnet wird dann aber nur eine halbe, was ich ausgesprochen freundlich finde. Dem Wirt hat wohl mein Appetit imponiert. Ein gut gezapftes Guinness rundet den Abend ab. Was sonst !

Achill - Keel - Newport - Killary Harbor - Kylemore Abbey - Tully - Ballina - Inishcrone

Abreise Richtung County Mayo. Wir verabschieden uns von unseren Gastgebern und fahren nach Achill Island. Wie immer lassen wir uns Zeit, fahren nicht die breiten Schnellstraßen und genießen die Tour. In Castlebar decken wir uns bei Aldi mit dem Nötigsten für die Woche im "Fuchsia Cottage" ein.

Auf Achill wollen wir Peter zuerst den "Keem" zeigen, diese wunderschöne Bucht am Ende Europas, die uns 2010 bei unserer Ankunft so überwältigend grandios beeindruckt hatte. Es wird ein völlig neues, ein ganz anderes Erlebnis. An der Westküste tobt ein mittelmäßig starker Sturm, so daß wir kaum das Auto verlassen können. Nur fünf Schritte vom Wagen entfernt sind wir schon naß bis auf die Haut. Marias schnell übergezogenes Regenzeug sieht einem aufgeblasenen Heißluftballon ähnlich. Wir flüchten nach Doagh zu "Gieltys", ihr erinnert Euch, der westlich gelegenste Pub Europas, um uns bei einem kräftigen Kaffee aufzuwärmen. Anschließend nehmen wir unser "Fuchsia Cottage" in Beschlag. Es gibt eine herzliche Begrüßung von Margaret und Martin, die uns ihre Tochter Sarah vorstellen: Studentin in Neuseeland, zu Hause auf Genesungsurlaub. Damian ist als Seemann in der Welt unterwegs und schippert gerade in der Karibik auf einem Luxusliner herum. Wir teilen uns auf die Zimmer auf und packen die Koffer aus. Maria will Wäsche waschen und trocknen. Wir lieben dieses Haus. Es hat eine vernünftige Heizung, die im fairen Preis inklusive ist, genauso wie Bettwäsche und Handtücher. Platz ist in allen Räumen mehr als genug und es gibt eine große Küche mit allen technischen Annehmlichkeiten, die man sich nur wünscht. Schnell haben wir das Haus aufgeheizt, Martin hat noch den Kaminofen angefeuert. Wenn wir vom Dinner zurückkommen, wird es angenehm warm sein und die Kälteschocks von Kilfenora gehören der Vergangenheit an.

Gedinnert wird bei "Gieltys". Schweinebraten ist gerade "Roast of The Day" und wir ordern Soße nach, weil diese so köstlich selbstgemacht schmeckt. In dem Zusammenhang erinnern wir uns an den Koch, der schon 2010 so schmackhafte Sachen gezaubert hat und fragen nach, ob es noch derjenige selbe ist. Er ist es, heißt Chris und bekommt für seinen Lecker-Auftritt ein Guinness spendiert. Er erinnert sich ebenfalls und wir quatschen, wie alte Freunde. Nach einer Guinness-Revange seinerseits, erklären wir ihm unsere Vorliebe für Lamm und er verspricht, uns beim nächsten Dinner einen Lammbraten zu kredenzen. Natürlich mit viel köstlicher Soße.

Bald wird es noch Besseres geben. Chris "The Chef", der eigentlich Engländer ist, aber wegen einer unglücklichen Liebe sein Land verließ und mit Herz und Seele ansässiger Ire wurde, plant ein kulinarisches Attentat, bei dem wir die Zielpersonen werden sollen. Aber davon später mehr.

Der Gipfel über dem "Cathedral Rock" war 2010 wegen Baumaßnahmen an riesigen Antennenmasten gesperrt, jetzt ist er wieder frei erreichbar. Er verspricht einen Ausblick über fast ganz Achill Island und natürlich wollen wir das sehen. Schon die Fahrt nach oben bringt überraschende Aussichten und als wir dann auf dem Gipfel stehen, erwarten wir überwältigende Bilder. Was wir bekommen, sind plötzlich tiefhängende Wolken und ein prächtiger kleiner Sturm. Peter kann kaum die Kamera festhalten. Aber typisch irisch: nach zehn Minuten klart es auf und alles was wir erhoffen, wird von der Fernsicht übertroffen, die sich uns jetzt offenbart. Grandios, dieser Blick zu den entferntesten Ecken der Insel. Weit öffnet sich ein Panorama von Land, Meer und Himmel. Die Torfstiche in der Landschaft ähneln von hier oben den Linien von Nascar. Wir sind zutiefst beeindruckt. Solche Bilder machen einen einfach sprachlos. Das Wetter meint es jetzt gut mit uns, wir machen Fotos ohne Ende und cruisen weiter über den Atlantikdrive. Der führt uns am Vormittag einmal um den südlichen Teil von Achill und am Nachmittag erkunden wir den Norden. Dabei besuchen wir das Steindorf "Deserted Village", welches Heinrich Böll in seinem "Irischen Tagebuch" beschreibt. Sein damaliges Wohnhaus suchen wir erstmal vergeblich, wir sehen es bei der Abschiedsrunde. Es steht aus gutem Grund unauffällig, ohne große Werbung etwas abseits, hier wirken heute Künstler aus aller Welt in der Ruhe und Abgeschiedenheit des Ortes. "Bitte nicht stören !" steht auf einem kaum sichtbaren Schild; wir haben nichts dergleichen geplant.

Um meinen Geburtstag wird in diesem Jahr kein großes Tamtam gemacht, der Urlaub ist Geschenk genug. Außerdem gab es am Sonntag das schönste Präsent, das ich je hatte: einen Abend im "Lynotts" mit Guinness und richtiger, echter irischer Live-Musik. A capella-Gesang von einer Einheimischen mit einer Gänsehaut-Stimme und Gitarren plus Gesang von einem Trio, das mich zum Weinen brachte. Mensch, war das schön !
Chris hat uns hierher "verschleppt", er wollte uns mal was "Ursprünglicheres" zeigen. "Gieltys" ist der Pub für die Feierabendfußballkonsumierer und die abseits sitzenden Mütter mit Kindern, die in der Lodge Fisch and Chips futtern und Cola trinken. Der Durchschnittsire ist auch nicht mehr so schlank. Im "Lynotts" treffen sich die Einheimischen, um miteinander zu reden oder zu feiern, oder auch mal zu schweigen. Kinderparty, Heimkehrerfest, ja auch mal ein Fußballsieg wird hier laut und fröhlich zelebriert. Ein uriges Kaminfeuer lodert im Feldsteinkamin. Unter einer Bank steht ein mit Torf wohlgefüllter Eimer und irgendeiner von den Gästen legt immer Brennstoff nach, wenn die Flammen herunterzubrennen drohen. Der Gastraum ist nicht größer als unser Wohnzimmer und die rußgeschwärzten Wände sind aus denselben groben Steinen gemacht, welche hier überall auf der Insel herumliegen. Brigitt, die Wirtin animiert die Gäste freundlich zum Trinken und die Musiker zum spielen: "Sing for the Germans", so geht einer ihre Sprüche und die Musiker singen und spielen, daß es meine helle Freude ist. Dafür gibt es ein Guinness extra und noch ein oder zwei.
Diesen Abend werden wir niemals vergessen ! Danke Chris, das müssen wir unbedingt nochmal machen.

Wir können nicht zum Fischen fahren, die See ist zu "rough". Martins Kutter liegt auf Halde und das Boot von Brendan ist zu klein. Gefährlich ... Zum Ausgleich erobern wir sportlich den 600 Meter hohen, ziemlich steilen Croaghaun am Keem. Zugegeben, wir schaffen nur das untere Drittel, aber das war ungefähr Marias Plan. Einmal dort oben stehen und Richtung Westen den Blick ungehindert über den Horizont schicken. Peter als sportlichster von uns Dreien, gibt Hilfestellung und Stütze. Die ersten Meter machen uns ziemlich zu schaffen, aber nach und nach gewöhnen wir uns an die Steigung und dann genießen wir die herrliche Aussicht.
Das sind die richtigen Urlaubsaktivitäten, die einen Abends ins Bett fallen lassen.

Er tut es wirklich. Ein Bad im Atlantik, der gerade mal 3 oder 4 Grad C hat, so ein Erlebnis will Peter auf seiner Aktivitätskarte abhaken. Wir packen Handtücher ein, fahren zum Keem und nach einem kurzen Strandspaziergang entkleidet er sich und stürzt sich in die Fluten. Die Wellen gehen ziemlich hoch und es ist ratsam, nicht weit hinauszuschwimmen. Die Unterströmung zieht einen Richtung New York, nur werden bis dahin die Kräfte nicht reichen. Nach der dritten Welle macht er kehrt und wir haben den Beweis auf der Speicherkarte. Abfrottieren, rein ins Auto, zurück zum Cottage und unter die heiße Dusche. Dann noch einen heißen Tee mit Whiskey und alles ist wieder gut.

Leprechaun-Tag ! Maria will noch Einkäufe machen. Newport ist eine herbe Shopping-Enttäuschung, also beschließen wir nach Ballina zu fahren. Da haben wir 2010 schon gute Geschäfte gemacht. In selbstmörderischer Absicht versucht ein Schaf unser Fahrzeug zu rammen. Ich schaffe ein Ausweichmanöver und verfehle es um Hörnerbreite. Ufff. Leprechaun-Tag ! Wir haben eine Fahrt von 2 Stunden vor uns und es regnet ununterbrochen. Wenig motivierend. Die Angebote in Ballina machen den Frust wieder wett. Top Ware zu Top Preisen. Maria erleichtert unseren Bargeldbestand. Im Cafe gegenüber wollen wir uns bei einem guten Espresso aufwärmen. Das Personal ist absolut unfreundlich, maulig und hat so gar keine Lust auf uns Germans. Völlig unirisch ... Leprechaun-Tag !
Wir fahren weiter bis Inishcrone. Hier werden wir lunchen. Das "Magumba" von 2010 gibt es nicht mehr, wir kehren bei "Tracys" ein und essen lecker riesige Portionen "Irish Fry".

Das Auto bleibt mal stehen. Ich merke die täglichen Ausflüge im Kreuz und bitte mir einen autofreien Tag aus. Oder wenigstens mal einen schönen, langen Strandspaziergang. Das machen wir und ich bin begeistert. Hier habe ich wirklich Gelegenheit zum Abschalten. Eine frische, salzige Brise weht uns um die Nase, die Sonne scheint und wir laufen Richtung "Cathedral Rock" immer am Wasser entlang. Peter verirrt sich an den Steinstrand und findet herrlich gemusterte, rundgeschliffene Steine, einer immer schöner als der andere. Wir machen richtig Urlaub. Erholsam. Ich persönlich fühle mich sauwohl.

Killary Harbor steht noch auf dem Programm. Der einzige Fjord Irlands. Vorbei am St. Patrick mit seinem breiten Pilgerpfad, fahren wir durch die "Twelf Pins" der Connemara. Eine völlig andere Landschaft als auf Achill Island. Die Berge versperren hier den Blick in die Ferne, erst hinter der nächsten Straßenbiegung sieht man wieder Neues. Torfstiche und Loughs, Berge und Schafe, bis wir am Fjord ankommen. Der allerdings ist eine ziemliche Enttäuschung, gleicht er doch eher einer leergelaufenen Bucht mit schlammigem Untergrund. Nun war es vor unserer Ankunft vier Wochen lang recht trocken, es gab eine regelrechte Dürre. Deshalb fehlt das sprichwörtliche Grün in der Landschaft. Alles ist braun und wirkt regelrecht verbrannt und ähnelt so garnicht dem Irland, das wir in Erinnerung haben. Deshalb wirkt der Fjord auch so trist. Wir lunchen in einem der ungewöhnlich vielen Touristen-Imbisse und fahren weiter zur Kylemore Abbey. Peter soll sehen, wo wir 2010 waren. Wenn wir schon mal hier sind ...

Als wir ankommen, herrscht reges Treiben. Alles voller Touristen. Wir beschließen eine kurze Außenbesichtigung und fahren weiter nach Tully, um alte Erinnerungen aufzufrischen. Hier versucht ein ausgewachsener Ziegenbock, in einem Anfall von Größenwahn, unser Auto auf die Hörner zu nehmen. Wieder muß ich eine Notbremsung machen und ich beschließe, beim nächsten Mal gibt es einen guten Braten.
Das war eine ziemlich strapaziöse Tour und an solchen Abenden hilft ein Tullamore Dew beim Entspannen. Slantje !

Mit Chris verstehen wir uns wirklich gut, wir flachsen rum und lachen ziemlich viel. Als Engländer spricht er dann das höchste Lob aus, das Engländer uns Deutschen überhaupt machen können: Ihr "Germans" habt ja doch Humor ! Chris lädt uns zu sich nach Hause ein. Die Art der Einladung überrascht uns, er will für uns ein Menü kochen. Wir sollen essen und genießen, wie wir es noch nie erlebt haben !? Wow, den Leuten so schnell so nah zu kommen, haut uns um. Wir freuen uns wie Bolle, denn im Umkehrschluß bedeutet das ja, wir sind nicht unbeliebt. Na bitte, geht doch mit uns ...

Der Abend wird der Gourmet-Hammer. Locker und entspannt begrüßt uns Chris in seinem neu erbauten Haus und zeigt uns stolz die Räumlichkeiten. Auf einem Sideboard steht das Foto einer hübschen Engländerin. Seine große Liebe. Er hätte sie gerne an seiner Seite, aber sie lebt in England und ist außerdem verheiratet. So macht das Haus einen zwar sehr geschmackvollen und aufgeräumten Eindruck, die Iren sind da eher leicht chaotische Messies, aber es wirkt auch etwas einsam und leer. Wir füllen die Räume jetzt mit Leben, prosten ihm mit australischem Wein zu und loben seinen britischen, guten Geschmack. Das schmeichelt ihm und er beginnt nach einem Weißwein als Aperitif seinen hochkalorischen Angriff auf unsere Hüften mit drei herrlichen Startern: Gebratener Grüner Spargel im italienischen Schinken mit Parmesan, marinierte Birne mit Stilton und gegrillte Paprika mit Olivenöl und Parmesan. Danach geht ein Garam-Masala-Kartoffelsüppchen mit Lauch und Süßkartoffelraspeln, zu dem er selbstgebackene duftige Brown-Bread-Scones mit Haferflocken reicht. Im Hauptgang wetteifern vier Fischarten um Anerkennung: Seehecht, Scholle, Lachs und Kabeljau. Das Quartett wird harmonisch begleitet von Shrimps, gerösteten Kartoffelscheiben, Zuckerschoten, Prinzessböhnchen und einem kleinen Champ. Der ausgezeichnet gekühlte australische Sauvignon Blanc passt hervorragend zu den wunderbaren Vorspeisen und dem grandiosen Hauptgang. Ein englischer Toffeekuchen, den es üblicherweise zur britischen Weihnacht gibt, folgt als erster Dessert-Streich auf Caramel-Sauce an Vanilleeiscreme und letztendlich endet das Menü mit einer leckeren Crème brûlée. Zum Toffeekuchen gibt es einen australischen Merlot und als Digestif geht ein prächtiger englischer Taylors-Portwein, zu dem es noch etwas guten Käse gibt. Was kann man da noch sagen ? Für Chris -"The 5-Star-Chef" gibt es eine herzliche Umarmung und ein Slantje aus tiefstem Herzen. Ein wundervoller Abend mit einem wundervollen Menschen. Dankeschön ! Chris, du gehörst in ein besseres Haus mit einer besseren Karte und besseren Gästen. Im "Gieltys" darf Lamm nicht mit Knoblauch gehen, weil die Gäste und Mister Gielty Junior keinen "Garlic" mögen. Fisch und Chips ist als Standard die Krönung auf der Karte, von Chris gut gemacht, aber ebend keine wirkliche Herausforderung für ihn. An uns hat er sich mal richtig austoben dürfen und wir alle, er eingeschlossen, haben es genossen und werden es wieder tun. Versprochen !

Könnte ein Urlaub schöner enden, als mit solch einer kulinarischen, freundschaftlichen Erfahrung ?

Wir kommen wieder, wie der Golfstrom und der Regen !

 * irisch = Irland für immer

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