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Monate

Der Juni

Der alte deutsche Monatsname ist Brachet oder Brachmond,
da in der Dreifelderwirtschaft des Mittelalters in diesem
Monat die Bearbeitung der Brache begann. In Gärtnerkreisen
spricht man auch vom Rosenmonat, da die Rosenblüte im Juni
ihren Höhepunkt erreicht; aus diesem Grund wurde der Juni
früher auch Rosenmond genannt.

Wetter- und Bauernregeln:

Menschensinn und Juniwind ändern sich oft sehr geschwind.

Ohne Tau kein Regen heißts im Juni allerwegen.

Im Juni kühl und trocken, gibt’s was in die Milch zu brocken.

Was im Juni nicht wächst, gehört in den Ofen.

Wenn im Juni der Nordwind weht das Korn zur Ernte trefflich steht.

Gibt’s im Juni Donnerwetter, wird gewiss das Getreide fetter.

Im Juni ein Gewitterschauer macht das Herz gar froh den Bauer.

Wenn kalt und nass der Juni war, verdirbt er das ganze Jahr.

Ist der Juni warm und nass, gibt’s viel Korn und noch mehr Gras.

Im Juni viel Donner bringt einen trüben Sommer.

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